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ASPIDA Pflegecampus Plauen verabschiedet neue Gehaltsstruktur


Als damals eine der ersten in Deutschland, hat die ASPIDA GmbH im Jahr 2018 verbindliche Arbeitsvertragsrichtlinien, kurz AVR, für seine Mitarbeiter eingeführt.
Diese wurde nun zu Gunsten aller Mitarbeiter aktualisiert und angeglichen.

Seinerzeit gab solche Richtlinien nur bei großen gemeinnützigen oder kirchlichen Trägern. „Die Einführung der Arbeitsvertragsrichtlinien stellte eine erhebliche Verbesserung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar, sie sorgten für eine hohe Transparenz und noch wichtiger, sie gaben uns als private Betreiber endlich die Möglichkeit faire Löhne zu verhandeln und somit auch bezahlen“, sagt Sebastian Thieswald, Geschäftsführer der ASPIDA GmbH, zur Einführung der neuen AVR 12.

„Am Beginn meiner Selbstständigkeit hatte ich mir vorgenommen einige Dinge unbedingt in meinem Unternehmen besser zu gestalten, als ich es bis dato erlebte. Zum einen wollte ich das Einstiegsgehalt für Pflegefachkräfte auf über 3.000 Euro bringen, es lag 2016 noch bei ca. 2.000 Euro. Zum anderen sollte es eine gerechte Entlohnung für alle Berufsgruppen geben. Und das alles, da gute Löhne auch später für gute Renten sorgen“, so Sebastian Thieswald, geschäftsführender Gesellschafter der ASPIDA Unternehmensgruppe.

Da die AVR vor allem eine Erhöhung der Gehälter des Pflegepersonals beinhalten, wurden vor der Einführung und auch vor allen Aktualisierungen immer mit Vertretern der großen Krankenkassen und der Sozialhilfeträger Pflegesatzverhandlungen durchgeführt. Im Einzelnen bedeutet das, dass eine Pflegefachkraft im ersten Berufsjahr im ASPIDA Pflegecampus Plauen nunmehr über 3.570 Euro verdient.
Aber auch in allen anderen Berufsgruppen steigen die Gehälter in ähnlichem Maße.
„Hier haben wir in einigen Berufsgruppen eine dringend notwendige Steigerung der Gehälter von 29% erreicht,“ so Thieswald weiter. Unter anderem wurde die Entlohnung für ungelernte Kräfte in der Küche, der Hauswirtschaft und der Reinigung, zum Vorteil aller angeglichen.

„Auch die Mitarbeiter der Küchen– und Reinigungsteams haben täglich Kontakt mit unseren Gästen. Auch sie sind somit an der täglichen Betreuung und Begleitung und somit auch am Wohlbefinden der Bewohner, nicht unerheblich beteiligt. Deshalb wollten wir unbedingt erreichen, dass diese Kolleginnen und Kollegen genau wie die ungelernten Pflegekräfte entlohnt werden. Und auch nur so schaffen wir eine Möglichkeit – gerade für diese Berufsgruppen - sich vor einer drohenden Altersarmut zu schützen“, so Sebastian Thieswald weiter.

Um einen Anreiz gegen eine Job-Rotation und für eine dauerhafte Bindung an das Haus und das Unternehmen zu schaffen, wurde auch eine so genannte Präsenzprämie geschaffen. Die Mitarbeiter bekommen im Dezember der ersten beiden Dienstjahre 400 Euro, in den dann folgen zwei Jahren 600 Euro und ab dem fünften Zugehörigkeitsjahr sogar 1.000 € pro Jahr zusätzlich ausgezahlt.

Hintergrund dieser deutlich erhöhten Entgelte ist das aktuelle von der Bundesregierung verordnete Tariftreuegesetz, welches ASPIDA jedoch schon deutlich vor Inkrafttreten anwenden wird. Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen ihren Mitarbeitern ein ortsübliches und tarifähnliches Gehalt zu bezahlen. Und auch hier geht ASPIDA seinen eigenen Weg. „Wir waren bei den Verhandlungen mit den Pflegekassen mit die ersten. So konnten wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das maximale herausholen und ihnen ab dem 1. Juli bereits diese deutlich erhöhten Gehälter bezahlen. Und das haben sie sich auch verdient“, so Thieswald.


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